Aktuelles
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72-Stunden-Aktion: Uns schickt der Himmel
Engel auch im Alexander-Stift Rechberghausen und Allmersbach im Tal aktiv
Bei den Erdarbeiten legte sich die Rechberghäuser Jugend mächtig ins Zeug.
Rechberghausen.
Sie war bundesweit in aller Munde – die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend. Auch im Alexander-Stift in Allmersbach im Tal und Rechberghausen waren Jugendgruppen zu Gange. Sehr zum Wohle der Bewohner.
Der Startschuss fiel bundesweit am 7. Mai um 17:07 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt hatten die Jugendgruppen in ihrer Gemeinde genau 72 Stunden Zeit, die ihnen gestellten Aufgaben, wie soziale, interkulturelle, ökologische oder politische Projekte, zu lösen. Welche Aufgaben auf die Gruppen zukommen, blieb bis zur letzten Minute geheim. Doch eines galt für alle: Es gibt kein „wenn und aber“, alle gehen mit vollem Einsatz zur Sache. So auch in Rechberghausen und Allmersbach im Tal.
10 Engel der Ministranten Weissach/Allmersbach machten sich im Alexander-Stift in Allmersbach im Tag ans Werk. Es wurde gebacken, Tortenböden belegt, gebastelt, dekoriert, Spiele vorbereitet, gesungen, geprobt und natürlich viel miteinander gelacht. Gemeinsam mit Bewohnern bereiteten die Jugendlichen unter Federführung von Beate Wörner eine „Bunte Stunde“ vor, um an Muttertag Bewohner und Angehörige so richtig zu verwöhnen.
Handwerklich aktiv ging es in Rechberghausen zu. 46 Engel der Ministranten Wangen/Rechberghausen und der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) Rechberghausen hatten in und um das Alexander-Stift gearbeitet, geschuftet, geschwitzt, sich geärgert, sich gemeinsam gefreut und viel miteinander gelacht. Vor allem aber haben sie Bewohnern wie Mitarbeitern einen großen Wunsch erfüllt: Auf zwei Ebenen wurden zwei Rundwege sowie zwei Hochbeete angelegt. Eine Mammutaktion. Und zum Abschluss wurde die Aktion noch mit einem Muttertagskaffee im Gemeindepflegehaus, den die Jugendlichen ausrichteten, gekrönt.
„Sie fragen sich vielleicht, warum 46 Jugendliche aus Rechberghausen und Wangen bei einer solchen Aktion mitmachen? Die Antwort darauf ist vielseitig: Wir wollen dort anpacken, wo Hilfe nötig ist, uns in die Gesellschaft einmischen – und nicht nur zuschauen. Wir wollen dem Gerücht, dass wir Jugendlichen uns nur noch für den TV und PC interessieren, entgegenwirken. Wir wollen Menschen vom Rand in die Mitte holen, Spaß haben, was Sinnvolles machen, unsere Grenzen testen/erleben, zusammen was erreichen, Nächstenliebe demonstrieren, neue Wege finden. Kurz gesagt: Wir wollen gemeinsam was bewegen!“, erläuterte die Rechberghäuser Jugendgruppe ihre Beweggründe, sich an der Aktion zu beteiligen.
Die Ergebnisse können sich wahrlich sehen lassen und das Geleistete verdient in jeglicher Hinsicht höchste Anerkennung.
geschrieben von Birgit Hardtke am 19.05.2009 um 11:05 Uhr.
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