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Kerzenglanz und Mandarinenduft

Adventstreffen der Ruheständler der Diakonie Stetten

Kerzenglanz und Mandarinenduft
















Die Ruheständler genossen sichtlich das gemütliche Miteinander und den gemeinsamen Plausch.

Kernen - Seit 33 Jahren gibt es das Ruheständler- und Ruheständlerinnen-Treffen der Diakonie Stetten. Zweimal pro Jahr, im Frühjahr und im Spätherbst, findet es statt und ist mit über 200 Teilnehmern stets gut besucht. So auch jüngst in der Adventswoche.
Begonnen hatte alles 1977. Damals wurde das erste Ruheständler-Treffen ins Leben gerufen und bis 1996 von Margarete Hinker, federführend organisiert. Die Organisationsleitung ging weiter an Inge Hauser, die den Stab im Jahr 2000 an Claudia Mattes weiterreichte. Seit nun bereits zehn Jahren hat Claudia Mattes die Federführung seitens der Diakonie Stetten inne und man spürt ihr ab, es macht ihr spürbar Freude.
Unterstützt wird sie ja auch von einem tollen Vorbereitungs-Team „Ehemaliger“. Beherzt und gut durchdacht bereiten Alt-Vorstand Werner Artmann, Walter Dierlamm, Waltraud Bothner und Gudrun Dreher jedes Treffen vor. Singen, Kaffee, Kuchen, Schwätzen, Neues aus der Diakonie und natürlich auch ein besonderes Thema, erläutert Werner Artmann kurzerhand den Ablauf. Und dieses Mal stand das Alexander-Stift auf der Agenda.
„Es ist mir eine Ehre, dass wir als jüngste Tochter uns heute bei den Pensionären der Diakonie Stetten vorstellen dürfen“, begrüßte Geschäftsführer Günther Vossler die Anwesenden im vollbesetzten „La Salle am Schloss“, um im Anschluss über die Historie und die Arbeit des Alexander-Stifts zu berichten. Dabei nahm Vossler die Zuhörer nicht nur mit auf eine Reise zu den Wurzeln des Alexander-Stifts, sondern beleuchtete auch äußerst eingehend die weltgeschichtlichen Zusammenhänge der damaligen Zeit sowie die damalige bedeutende Rolle des württembergischen Pietismus.
„Heute ist ein Feiertag für mich, weil ich mir den ganzen Nachmittag für Ihr Beisammensein hier reserviert und mit Erfolg verteidigt habe. Wenn ich so in die Runde blicke und alle Namen aufzählen würde, die ich kenne, so würden wir noch ein Abendessen ordern müssen.“, gab Vorständin Heiderose Maaß ihre Freude ob des Treffens und der großen Zahl der Anwesenden zum Ausdruck.
„Mit meinem Bericht über Neues aus der Diakonie Stetten könnte ich jetzt spielend den restlichen Nachmittag füllen. Aber keine Sorge, das werde ich nicht tun“ scherzte sie zu Beginn ihres umfassenden Überblickes aus den Bereichen „Angebote für Seniorinnen und Senioren“, „Wohnen geistig behinderte Menschen“, „Remstal Werkstätten“, „Berufsbildungswerk“, „Schulen und Kinderhaus“, „Ludwig-Schlaich-Akademie“ und „Vorstand“. Dem schloss sich eine eindrückliche, inhaltstiefe Besinnung zur Advents- und Weihnachtszeit mit Toten-Gedenken an.
Musikalisch stimmungsvoll mit Flöte und Cello durch Familie Feuerstein umrahmt, genossen die Ruheständlerinnen und Ruheständler sichtlich das gemütliche Beisammensein in weiser Vorfreude auf die nächste Zusammenkunft. Diese wird 2011 in der Karwoche sein.

geschrieben von B.Hardtke am 17.12.2010 um 10:37 Uhr.


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