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Ein Glücksrad fürs Alexander-Stift Allmersbach
Allmersbach i.T. - Mit einem Gespräch am Rande des Bürgerempfangs in Allmersbach im Tal fing alles an. Die Rede war von einem Glücksrad, das für Abwechslung und Freude im Gemeindepflegehaus sorgen könnte. Nur wer könnte? Und wer wollte? Mitstreiter zu finden, solch eine Idee zum Leben zu erwecken, kein leichtes Unterfangen. Doch weit gefehlt. Mit Erwin Weller und Schwiegersohn Oliver erklärten sich kurzerhand zwei Allmersbacher Bürger bereit, das Projekt „Glücksrad“ anzugehen und in die Tat umzusetzen. Von der kreisrund gesägten Siebdruckplatte bis hin zum selbst gefrästen Lager für die Scheibe fertigten die beiden Männer alles selbst. Groß und hoch genug, damit viele Menschen im Sitzen die Symbole erkennen und auch das Rad drehen können. Und noch nicht einmal die Materialkosten wollten sich die beiden Erbauer erstatten lassen. „Das haben wir doch gerne für die Senioren gemacht“, lautete denn ihr kurzes Credo.
Nun konnte das meisterhaft gelungene Ergebnis den Bewohnerinnen und Bewohnern des Alexander-Stifts im Rahmen eines bunten Nachmittages übergeben werden. „Das hat soviel Spaß gemacht“, meinte eine Bewohnerin „nur eine Mogelbremse müssen Sie uns noch einbauen“. Denn nicht nur das Drehen am Rad war die Attraktion beim bunten Nachmittag, sondern auch der zielgerichtete Versuch, beim Drehen das eine oder andere gewünschte Symbol zu erhaschen. Mit großem Beifall bedankten sich Bewohnerinnen und Bewohner wie auch Heimleiterin Anita Nickel bei den Stiftern. „Das ist eine phantastische Bereicherung für unseren Heimalltag“, freut sich Anita Nickel „ob Bunte Stunde, Gedächtnistraining, 10-Minuten-Altivierung oder andere Aktivierungsprogramme, das Glücksrad wird rundum im Einsatz sein.“
geschrieben von har am 11.11.2010 um 11:40 Uhr.
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