Aktuelles
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Delegation zu Besuch im Alexander-Stift in Weissach im Tal
Heimleitung Waltraud Pichler erläutert den 22 Teilnehmern aus Tschechien, Litauen, Rumänien, Ungarn, Finnland, den Niederlanden und Deutschland das bauliche und inhaltliche Konzept des Gemeindepflegehauses des Alexander-Stifts in Weissach im Tal.
Weissach im Tal.
Auf Einladung des Rems-Murr-Kreises nahm das Alexander-Stift im letzten Jahr am EU-Projekt „Elderly care in the European Union“ (Altenhilfe in der Europäischen Union) teil. Als Teil des Europäischen Programms „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ startete das Projekt im Mai 2008 mit einem Workshop in Baranya-County (Ungarn) an dem 31 Vertreter aus fünf Ländern der EU teilnahmen. In Vorträgen und während der Besichtigung ausgewählter Einrichtungen wurde den Teilnehmern die Altenhilfe-Praxis Ungarns vorgestellt. Eine zweite Fachtagung folgte im September 2008 auf Einladung des Kreises Cluj (Klausenburg) in Rumänien. Ziel des Projekts war es, die Facetten des Leistungsangebotes im Bereich der Altenhilfe innerhalb Europas kennen zu lernen, auszutauschen und weiter zu entwickeln.
Die Resonanz auf die ersten Fachtagungen war so gut, dass weitere Projekttreffen von der finnischen Delegation in Kooperation mit dem Rems-Murr-Kreis für 2009 durchgeführt wurden. Im Mai 2009 fand das erste Treffen im Regional Council of Päijät-Häme (Finnland) statt. Nun war im September der Rems-Murr-Kreis an der Reihe. Vor allem das Thema Demenz bildete einen Programmschwerpunkt der aktuellen Fachtagung. Im Rahmen des kreisweiten Besichtigungsprogramms stattete eine Delegation am 29. September dem Alexander-Stift in Weissach im Tal einen Besuch ab. Seit April 2003 betreibt das Gemeindepflegehaus in Weissach im Tal eine Pflegewohngruppe mit insgesamt 23 Pflegeplätzen, die sich speziell der Pflege und Betreuung an Demenz erkrankter Senioren widmet.
Und auch der Medizinische Dienst der Diakonie Stetten stand auf der Agenda des Rems-Murr-Kreises. Dr. Reinhard Baden, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Epileptologie der Diakonie Stetten, referierte im Wilhelmine-Canz-Haus der Großheppacher Schwestern über das Thema Menschen mit Behinderungen und Demenz.
geschrieben von Birgit Hardtke am 09.10.2009 um 09:52 Uhr.
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