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Besuch von Pfarrer Rainer Hinzen im Ludwigsburger Alexander-Stift
„Ein schönes, helles und freundliches Haus“
Die Spendenübergabe war eine freudige Überraschung beim Besuch im Ludwigsburger Alexander-Stift. V.l.n.r. Heimleitung Bianca Schaible, Pfarrer Rainer Hinzen, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Stetten, der Möglinger Dr. h.c. Edwin Kelm, Bundesehrenvorsitzender des Bessarabiendeutschen Vereins, und Günther Vossler, Geschäftsführer des Alexander-Stifts.
Ludwigsburg.
Die Einweihung des Gemeindepflegehauses des Alexander-Stifts in Ludwigsburg-Eglosheim war für die Diakonie Stetten ein ganz besonderer Tag. War es doch das erste Haus, das nach dem Zusammengehen der beiden traditionsreichen Einrichtungen gemeinsam eröffnet wurde. Nun stattete der neue Vorstandsvorsitzenden der Diakonie Stetten, Pfarrer Rainer Hinzen, dem Ludwigsburger Alexander-Stift dieser Tage einen Besuch ab.
Hinzen war von den Räumlichkeiten ganz begeistert. Ein schönes, helles und freundliches Haus, das den Bewohnern viel Raum für Gemeinsames, aber auch genügend Rückzugsraum für Persönliches biete, so Hinzen.
Das Gemeindepflegehaus in Ludwigsburg-Eglosheim wird nach dem Hausgemeinschaftskonzept geführt. Insgesamt stehen 29 Pflegeplätze aufgeteilt auf drei Hausgemeinschaften zur Verfügung. Zwei mit jeweils 10 Einzelappartements, eine mit fünf Einzel- und zwei Doppelappartements. Das Herzstück jeder Hausgemeinschaft ist „ihre“ Wohnküche. Hier findet das Leben statt. Und soweit es die kognitiven und körperlichen Fähigkeiten der Bewohner zulassen, können sie sich aktiv am Geschehen beteiligen.
Wie im gesamten Alexander-Stift spielt auch im Eglosheimer Haus die Ehrenamtlichenarbeit aber auch das geistliche Profil eine wichtige Rolle. Neben vielen Aktivitäten Ehrenamtlicher findet wöchentlich auch eine ökumenische Andacht in der Begegnungsstätte unter Beteiligung Ehrenamtlicher statt.
Ein besondere Überraschung hatte der Bundesehrenvorsitzende des Bessarabiendeutschen Vereins, Dr. h.c. Edwin Kelm, parat. Zur Freude aller übergab er an Heimleitung Bianca Schaible einen Scheck über 3.000 Euro. „Wir sind dankbar, dass der Zusammenschluss des Alexander-Stifts mit der Diakonie Stetten zustande kam“, betonte Kelm. Dr. h.c. Edwin Kelm und seine Frau Olga, die in Möglingen zu Hause sind, sind bereits seit Mitte der 60er Jahre mit dem Alexander-Stift verbunden. „Ich hätte nie gedacht, dass aus solch einem kleinen Pflänzchen einmal solch ein Baum werden wird“, skizzierte Kelm den Werdegang des Alexander-Stifts. Dem pflichtete Pfarrer Rainer Hinzen bei. „Ich finde es wichtig, dass man sich, seiner Geschichte bewusst, mutig der Zukunft zuwendet. Und da sind die Bessarabiendeutschen mit dem Alexander-Stift ein lebendiges Beispiel für Mut, Gottvertrauen und Tatkraft.“
Ein eindrücklicher Rundgang durch die Einrichtung, bei dem auch die Gespräche mit den Bewohnern nicht zu kurz kamen, rundete den Besuch ab.
geschrieben von Birgit Hardtke am 24.11.2009 um 09:55 Uhr.
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