Gemeindepflegehaus LB-Eglosheim

 

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Es kommt viel mehr zurück, als man gibt

Dankeschön-Fest des Alexander-Stifts für Ehrenamtliche in den Pflegeeinrichtungen

Es kommt viel mehr zurück, als man gibt


















Ehrenamtliche berichteten von ihren Aktivitäten in den Häusern des Alexander-Stifts. (v.l.n.r.) Rosa Baldenhofer, Allmersbach i.T., Christel Galster, Weissach i.T.- Unterweissach, Sidika Ergüler-Dippon, Berglen-Oppelsbohm, Johannes Bertz, Weissach i.T. - Unterweissach, Hans-Ulrich Biggen, Schlierbach und Werner Grüninger, Berglen-Oppelsbohm.


Sie machen regelmäßig Besuche, lesen den Bewohnern vor gehen mit ihnen spazieren, spielen Skat oder andere Gesellschaftsspiele, singen, basteln - Ehrenamtliche sind ein wertvoller Schatz. Da sie als unbezahlte Helfer einen unbezahlbaren Dienst tun, dankte das Alexander-Stift ihnen mit einem bunten Abend. Über 120 der rund 310 freiwilligen Helferinnen und Helfer aus Neufürstenhütte, Allmersbach i.T., Aspach, Berglen, Weinstadt, Urbach, Rudersberg, Neckarwestheim, Zell unter Aichelberg, Schlierbach, Rechberghausen, Weissach i.T. und Kirchberg an der Murr (mittlerweile ist das Alexander-Stift an 15 Standorten im Rems-Murr-Kreis sowie in den Nachbarkreisen Heilbronn, Ludwigsburg und Göppingen vertreten) waren der Einladung gefolgt und zum Dankeschön-Fest nach Schorndorf gekommen.
Nach Sektempfang und geistlichem Impuls vom Pfarrer des Alexander-Stifts, Pfarrer Heinrich Kuttler, würdigte Geschäftsführer Günther Vossler nachdrücklich deren Engagement. „Sie übernehmen eine wichtige Aufgabe. Mit Ihrem Engagement bringen Sie buntes Leben in unsere Häuser. Nicht die grellen Farben, sondern die warmen Töne des Herbstes wie wir sie gerade in der Natur erleben. Dafür möchte ich Ihnen danken!“ Im Namen des Vorstandes der Diakonie Stetten e.V. und des Gesellschafters des Alexander-Stifts überbrachte Vorständin Heiderose Maaß Grüße und Dank. „Das wichtigste sind Ihre Herzen, die Sie für die Menschen und vor allem auch für die Hochbetagten einbringen. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich von der großen Zahl der Ehrenamtlichen im Alexander-Stift gehört habe und es hat mich noch stolzer gemacht, dass wir mit dem Alexander-Stift eine Verbindung eingegangen sind. Gemeinsam sind wir schon sehr stark!“
Anrührend und zuweilen gewürzt mit einer Portion Humor berichteten Ehrenamtliche über ihre Erfahrungen, Gedanken und schönen Erlebnisse mit den pflegebedürftigen Menschen in den verschiedenen Häusern des Alexander-Stifts. „Man muss im Alter nichts mehr müssen, den älteren Menschen aber noch ein bisschen Licht und Fröhlichkeit geben“, so die Motivation einer Ehrenamtlichen im Alexander-Stift. Doch nicht nur Frauen waren dabei, auch viele Männer. Seit gut einem Jahr spielt Johannes Bertz jeden Freitag mit den Bewohnern des Gemeindepflegehauses in Unterweissach „Mensch ärgere dich nicht“ und liest ihnen Märchen vor. Im Gesprächskreis in Schlierbach bringt Hans-Ulrich Biggen den Bewohnern das Internet näher und Werner Grüninger aus Berglen-Oppelsbohm zeichnet sich neben seinem Ehrenamt als Heimbeirat für die Verwaltung und Organisation des rollstuhlgerechten Sprinters verantwortlich. Seit geraumer Zeit steht dieser den Häusern und den Ehrenamtlichen des Alexander-Stifts für Ausflüge und gemeinsame Fahrten zur Verfügung. Ob Gymnastik oder Gedicht, Luise Domes, Heimleitung in Zell unter Aichelberg und Schlierbach, und Cilia Benedict-Straub, Heimleitung in Rechberghausen, verdeutlichten jeweils mit Unterstützung einer Ehrenamtlichen recht lebhaft und bildlich, wie vielseitig und wichtig Ehrenamtliche fürs Hausleben sind.
Beim gemütlichen Zusammensein, Schlemmen vom reichhaltigen Büfett und einer amüsanten Aufführung des Neugereuter Theäterles hatten die Ehrenamtlichen dann auch ausreichend Gelegenheit, sich kennen zu lernen und sich über Erfahrungen und Erlebtes auszutauschen. Das frische und gemütliche Ambiente im Glashaus der Familie Schauz tat ein Übriges und so lautete der einhellige Tenor: ein rundum gelungenes Fest!

geschrieben von Birgit Hardtke am 17.11.2008 um 07:24 Uhr.


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