Gemeindepflegehaus Rudersberg

 

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Lang gehegte Wünsche gingen in Erfüllung

Neue Begegnungsstätte des Alexander-Stifts am neuen Teplitzer Weg in Aspach

Lang gehegte Wünsche gingen in ErfüllungHermann Schaal, Bürgermeister Hans-Jörg Weinbrenner und Adolf Buchfink enthüllen die Gedenktafel am neuen Teplitzer Weg vor dem Gemeindepflege-haus.








Im Rahmen eines feierlichen Festaktes wurde jüngst die Umbenennung eines Teils der Siemensstraße in Teplitzer Weg und die Enthüllung einer Erinnerungstafel sowie die Einweihung der neuen Begegnungsstätte im Gemeindepflegehaus des Alexander-Stifts in Großaspach gefeiert.
„Für uns Bessarabiendeutsche, besonders für die ehemaligen Bewohner von Teplitz, ist die Straßen Umbenennung ein Teil der Siemensstraße zum Teplitzer Weg ein besonders freudiger Anlass“, betonte Adolf Buchfink, Vorsitzender des Kreisverbandes Backnang des Bessarabiendeutschen Vereins. „Aspach und Teplitz scheinen in besonderer Weise verbunden zu sein“, pflichtete Bürgermeister Hans-Jörg Weinbrenner in seinem Grußwort bei. „Nach dem Krieg haben viele Menschen aus Bessarabien, und darunter viele Teplitzer, hier eine neue Heimat gefunden. Die Teplitzer bereichern längst mit ihrer Lebenserfahrung, ihrer Arbeit, ihrem kulturellen Hintergrund und nicht zuletzt auch mit ihrer Küche unser Gemeinwesen. Auch die Erweiterung des Gemeindepflegehauses, die wir heute einweihen wollen, hat seine Wurzeln letzten Endes in den hier lebenden Menschen aus dem früheren Bessarabien. Sie bieten den Menschen hier selbst auf ihrem letzten Lebensabschnitt nicht nur ein Heim, sondern auch ein wenig Heimat. Un wenn wir heute diese Straßenfläche mit dem Namen Teplitz verbinden, so soll damit auch die Verbundenheit der Gemeinde Aspach mit den Menschen ausgedrückt werden, die früher Teplitz ihre Heimat nannten“.
So viel Engagement ist eng mit einem Namen verbunden – Adolf Buchfink. Auf seine Initiative ist die Straßenbenennung zurückzuführen. „Seit Jahren liegt mit Adolf Buchfink mit dem Anliegen in den Ohren, hier in Großaspach eine Teplitzer Straße auszuweisen“, scherzte denn auch Bürgermeister Weinbrenner und sprach Buchfink ein großes Kompliment für dessen Engagement und Beharrlichkeit aus. Auch für die Erweiterung des Gemeindepflegehauses des Alexander-Stifts um eine Begegnungsstätte, die auch vom Ortsverband der Bessarabiendeutschen genutzt werden kann, fungierte Adolf Buchfink als Initiator. Der Kreisverband Backnang der Bessarabiendeutschen spendete hierfür dem Alexander-Stift einst 10.000 Euro. „Dies war der motivierende Anstoß, dieses Projekt zu realisieren“, bekräftigte Günther Vossler, Vorstand des Alexander-Stifts. Als Überraschung zur Einweihung überreichten Adolf Buchfink und Klaus Zarbock Günther Vossler symbolisch einen weiteren Scheck über 10.000 Euro.
Besonderen Grund zur Freude hatte aber Heimleitung Waltraud Pichler. „Mit Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer ist es uns gelungen, viele unterschiedliche Aktivitäten für unsere Bewohner anbieten zu können. Für die Mitarbeiter und für das Ehrenamt war dies in der Vergangenheit mit viel Tische und Stühle rücken verbunden. Deshalb möchte ich mich im Namen aller hier im Haus von Herzen bedanken, dass dieser Raum mit der geräumigen Wohnküche hier entstehen konnte.“

geschrieben von Birgit Hardtke am 06.12.2007 um 09:58 Uhr.


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