Gemeindepflegehaus Rechberghausen

 

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Der Atem ist dein bester Kamerad

Atemtherapie im Rudersberger Gemeindepflegehaus

Der Atem ist dein bester Kamerad


















Die so genannte Lippenbremse hilft bei Anfällen von Atemnot. Volker S. Kattanek übt im Alexander-Stift mit einem Bewohner.



„Der Atem ist dein bester Kamerad“ – von diesem alten indischen Sprichwort ist Physiotherapeut Volker S. Kattanek überzeugt. In Rudersberg findet derzeit unter seiner Leitung ein spezielles Atemtraining für die Bewohner statt, gefördert vom Rudersberger Förderverein fürs Alter.

Früher war Else Berger viel zu Fuß unterwegs. Der Weg von Oberndorf nach Rudersberg zum Einkaufen war lang und die Straße in der sie mit ihrer Familie wohnte steil. Mit gefüllten Einkaufstaschen zu Fuß oder mit dem Fahrrad hoch zu schnauben, erforderte schon ordentlich Puste. Schließlich wollte die 7-köpfige Familie versorgt sein. „Des war für mich alles kein Problem. Des hab ich alles immer prima g’schafft.“ Doch mit dem Alter kamen die Gebrechen. „Seit ich im Rollstuhl sitze und nicht mehr die Bewegung habe, fällt mir das Atmen zuweilen richtig schwer“, berichtet Else Berger, die seit geraumer Zeit im Rudersberger Alexander-Stift lebt. Da tue es richtig gut, einmal in der Woche durch Übungen das Atmen gezielt zu trainieren. „Ich schnauf dann oifach anders, des tut mir richtig gut“, sagt sie.
Ähnlich wir ihr geht es auch anderen Teilnehmern. Empfinden sie die Übungen zu Beginn oft als beschwerlich, spüren sie doch später beim Atmen Erleichterung. „Viele Senioren haben sich über die Jahre eine zu flache Atmung angewöhnt. Dies kann zu einer Mangelversorgung an Sauerstoff und früher oder später zu Erkrankungen führen“, erläutert Volker S. Kattanek vom Rudersberger Therapiezentrum Reha Aktiv. Bei einer zu flachen Atmung werde nämlich die gesamte Kapazität der Lunge nicht vollständig ausgenutzt. In den Lungenbläschen verbleibe dann immer noch ein Teil verbrauchter Luft. Dies könne nicht nur die Sauerstoffversorgung der Körpergewebe beeinträchtigen, auch Sekrete würden dadurch ungenügend abtransportiert. Das Atemtraining soll daher dazu dienen, die Atemnot durch die Mobilisierung des Brustkorbes zu verringern und gleichzeitig die Vitalkapazität zu

geschrieben von B. Hardtke am 27.03.2007 um 09:56 Uhr.


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Dem Altwerden ein Zuhause geben

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