Aktuelles
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Des war a spätes, aber schönes Erlebnis
Bewohnerin des Zeller Gemeindepflegehauses gewann Musical Karten
Hatten beim Musical Besuch ihre helle Freude: Gerda Busch und die Mitarbeiterinnen des Alexander-Stifts Lena Bohrer (l.) und Angela Jaud (r.)
Einen besonderen Tag erlebte Gerda Busch, Bewohnerin des Alexander-Stifts in Zell. Gemeinsam mit Angela Jaud und Lena Bohrer, Mitarbeiterinnen im örtlichen Gemeindepflegehaus, hatte sie am Gewinnspiel der Silberbrunnen Mineralwasser teilgenommen und gewonnen. Nun konnten sie gemeinsam im Stuttgarter Apollo Theater das Musical „Drei Musketiere“ genießen.
„Toll war’s auf alle Fälle. Als mei Tochter g’hört hot, dass mir gwonna hend, war se ganz entzückt. Do send mir halt oifach ganga. Von zwölfe bis om 20 Uhr waret mir on Tour“, erzählt Gerda Busch mit einem schelmischen Lächeln. Ihre Augen glänzen und voll Freude erzählt sie vom Abend. Dass neben aller Vorfreude noch eine große Portion Aufregung dazukam, als sie sich auf der Hinfahrt verfahren haben, vom grandiosen Musical-Erlebnis und dem anschließenden Pizza essen.
Seit November 2006 lebt Gerda Busch im Alexander-Stift in Zell. „Ich bin die erste g’wesa, die eizoga ist. Des war am 1. November. Und am 2. November hab ich schon hier Geburtstag gefeiert.“ Im Gemeindepflegehaus fühlt sie sich sichtlich wohl, genießt die Gemeinschaft, aber auch die Möglichkeit, sich jederzeit ins Private zurückziehen zu können und vor allem das herzliche Miteinander schätzt sie sehr. „Mir send fünf Kendr drhoim gwäa. Mit neun ben i in d’Fremde komma. Do isch dr Kriag aganga. Mir send rauh aufgwachsa. Do hot’s koi hätschele, dätschele geba. Wenn mr do so zrückdenkt. Wenn i mei Lache et ket het“, lacht Gerda Busch auf und schaut Pflegehelferin Lena Bohrer dabei verschmitzt an.
geschrieben von Birgit Hardtke am 12.10.2007 um 11:49 Uhr.
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