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Gemeindepflegehaus in Zell u.A. wurde eingeweiht
Wohnen und Pflegen unter einem Dach
"Pflanzen bringen Farbe und Wärme ins Haus." Landrat Franz Weber (rechts) überreicht zur Einweihung einen Gutschein an Vorstand Günther Vossler (links).
Nach gut einem Jahr Bauzeit konnte das Gemeindepflegehaus des Alexander-Stifts in Zell unter Aichelberg am Wochenende eingeweiht werden. Es ist das erste Pflegeheim des Alexander-Stifts im Landkreis Göppingen. Zwei weitere Heime in Schlierbach und Rechberghausen werden in den nächsten beiden Jahren noch folgen.
Mit einem großen Festakt wurde das neue Zeller Pflegeheim vor weit mehr als 100 geladenen Gästen, Vertretern aus Politik und Gesellschaft sowie Bürgermeistern aus den umliegenden Gemeinden eröffnet. Ab 1. November stehen im Gemeindepflegehaus "Im Kreben" in Zell u.A. 26 Pflegeplätze zur Verfügung. Die Redner lobten die Architektur des Gebäudes, aber auch das hinter dem Neubau stehende Konzept. "Glückwunsch zu diesem Objekt, es ist ein guter Griff. Wir konnten im März in Schnait ebenfalls ein Haus des Alexander-Stifts einweihen. Dieses Haus ist geprägt von Menschlichkeit, von Wärme und von Kompetenz", sagte Jürgen Oswald, Oberbürgermeister der Stadt Weinstadt, der in Tradition des Alexander-Stifts den Gemeindepflegehausstab in Form eines Lichts an die Gemeinde Zell weiterreichte. "Mit unserem Gemeindepflegehaus haben wir uns auf den Bedarf einer kleinen Gemeinde ausgerichtet", betonte Günther Vossler, Vorstand des Alexander-Stifts. Wichtig sei dem Träger die Einbettung in die Gemeinde. "Die im Haus integrierte Begegnungsstätte öffnet das Haus hin zum Ort, zu Gruppen und Vereinen." Vosslers besonderer Dank galt sowohl der Gemeinde, als auch dem Landkreis für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Landrat Franz Weber beglückwünschte das Alexander-Stift: "Mein Wunsch ist es, dass das Gemeindepflegehaus ein Mittelpunkt im Zeller Gemeindeleben wird." Höhepunt des Festaktes war die Schlüsselübergabe durch den Architekten Karl Eisenmann. Ein Moment, der Bürgermeister Werner Link mit großer Zufriedenheit erfüllte: "Das Haus ist eine wertvolle Bereicherung für die Gemeinde und das Tüpfelchen aufs i der gemeindlichen Infrastruktur."
geschrieben von B.Hardtke am 29.10.2006 um 09:09 Uhr.
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